Investitionen in erneuerbare Energien
Rund 0,5 Milliarden Euro mehr als 2010 werden und wurden 2011 in erneuerbare Energien investiert, nämlich 4 Milliarden Euro. Sonnen- und Windenergie werden in erster Linie gefördert, ebenso nutzen Anleger immer mehr auch andere Möglichkeiten, sich nachhaltig für eine lebenswerte Gegenwart sowie auch im Interesse nachfolgender Generationen zu engagieren.
Jeder Euro zählt – auf dem Weg in eine umweltbewusste Energiewirtschaft
Rund zwei Drittel (64 Prozent, etwa 2,6 Milliarden Euro) der Gesamtinvestments werden durch geschlossene Fonds gebildet, von denen wiederum 36 Prozent direkt in die Sonnenenergie (Photovoltaik) einfließen. Jedoch ebenso nachhaltige Immobilienfonds (für Effizienz- sowie Passivhäuser und ähnliches) nehmen in ihrer Wirtschaftskraft zu. Genaugenommen tragen "Green Buildings" etwas über 20 Prozent der geschlossenen Fondsvolumina ein. Ebenso Windkraftvorhaben werden bei den – vorwiegend privaten – Geldanlagen favorisiert. Auch Wasseraufbereitungsanlagen bzw. -kraftwerke zählen zu entsprechend geförderten Projekten. Immer mehr steigt das gesellschaftliche Bewusstsein, wie stabil und ausgereift Stromnetze sind, die durch erneuerbare Energien gespeist werden. Dies wiederum lässt neue Anlagen überhaupt erst entstehen.
Umwelttechnik wartet nur auf ihren Einsatz
Doch nicht nur die bisher erwähnten Technologien sind im 21. Jahrhundert bereits voll entwickelt, um deckend die rundweg umweltschädliche Nutzung fossiler Brennstoffe ersetzen zu können. Ebenso lässt sich Biogas einsetzen – Fahrzeuge können mit Wasserstoff bzw. Elektrizität betrieben werden und auch das Prinzip der Brennstoffzelle ist bereits seit einem Jahrhundert bekannt. Mit Biomasse kann geheizt werden – ebenso die Erdwärme, oft mit dem Fremdwort "Geothermie", speist nicht nur Einzelhäuser, sondern auch ganze Stadtbezirke. Dieser "Trend" betrifft nicht nur Deutschland sowie die EU, sondern auch in der USA und in Indien ist ein Markt vorhanden. Mit rund 30 Prozent steigt seit 2004 jährlich das Gesamtvolumen der "grünen" Investments, was mit dem Aufstieg von grünen Unternehmen einhergeht. Thomas Lloyd ist ein gutes Beispiel dafür. Die Infrastrukturfonds und nachhaltige Ausrichtung von Thomas Lloyd motiviert die Gesellschaft zu mehr grünem Engagement.
Die Nutzung erneuerbarer Energien ist die einzige Möglichkeit, der in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entstandenen Klimaproblematik eine nachvollziehbare und solide Schadensbegrenzung entgegenzuhalten. Dieses Grundprinzip wird auch weltweit von Investoren immer mehr ernst genommen – gerade auch die Tatsache, dass der Ausbaufähigkeit entsprechender Energiesysteme kaum Grenzen gesetzt sind.